Sessathoan

(vel. Sessnat' tauran 'Der Sonnenbringer')

Geboren in Janithurathai am Ende des 5. Zeitalters musste er miterleben wie der Schatten über die Welt kam. Die Eistreiber Torobrambur Vertrieb sein Volk über die Berge gen Süden. Sessathoan wurde zum Anführer der der Armeen von Elishuan, des Mondvelonkönigs. Bei der Schlacht von Utnag Valian, bei der Ograhton die Kortonen in Position brachte und mit ihrer Macht Valianora im Meer versenkte erlitt Sessathoan eine tödlichen Verletzung vom Zigun Rezger. Dem Toden nahe wurde er von einer Vision heimgesucht in der Alaquond Sirendari zu ihm sprach.  Dabei erhielt er den Befehl die Völker zu einen und die Welt von der Dunkelheit zu befreien.

Als er die Führer der Völker schickten ihn fort. Sie forderten erst ein Zeichen, bevor sie ihm folgen sollten.

Mensuberan, der Hüter der Tierwesen sagte zu Sessathoan: Gib uns erst ein Zeichen der Hoffnung in der langen Nacht.

Harthamir, der Herrscher des Grottenreiches sprach: Zeig uns das der Dunkle dich fürchtet.

Eothraun, der Führer der Gladisin forderte: Lass uns wissen das wir nicht die einzigen sind, die dir ins Verderben folgen.

Abgewiesen von den Völkern machte Sessathoan sich auf die lange Reise nach Süden. Dem Bild seiner Vision folgend. Der mythischen berichten folgend, traf er auf der Bernansakonischen Halbinsel auf die Gûant. Wesen, deren Herkunft nicht geklärt ist, die jedoch Sessathoan folgten. 

Mit ihnen im Gefolge kehrte er zurück und suchte die Hochhexe Celgrimenolune auf der Fliegenden Insel auf. Gemeinsam errichteten sie mit Hilfe der Gûant einen Hohen Turm (Ant'irthaurim 'Himmelsträger') genau an jener Stelle, an der der Bote die Oberfläche Vildras aufriss. Im Jahre 980 des 6. Zeitalters vollzogen Sessathoan und Celgrimenolune das Ritual des Lichtes an der Spitze des Ant'irthaurim. Sie schufen gemeinsam das Sonnengeflecht, das von den Tengrau später Untersonne und von den Menschen Richtfeuer des Südens genannt wurde.

Celgrimenolune führte die Lichtvelon und Sessathoan die Gûant gegen Norden  und befreiten darauf hin den verbliebenen Rest der Valian. Als die Wolkendecke der Tausendjährigen Nacht durch das Sonnengeflecht zerrissen wurde und die richtige Sonne zum ersten mal wieder den Boden berührte und bis nach Urat Agtum strahlte, wurde Ograhton bang. Die Völker schöpften Hoffnung als die Prophezeihungen erfüllt wurden. Sie sammelten sich im Norden Galwanuts wo die Ruinen der Stadt Naklomath zum Kriegshafen wurden. Gemeinsam stürmten sie gegen Ograhton und Antigon im Norden an. Auf der Ebene Tiit'rauth im Schatten der Festung Urath Agtum schien der Krieg gewonnen, als Celgrimenolune mit der Fliegenden Insel die Enlil gegen den Dunklen führte. Dann aber ergoss sich ein Strahl der vernichtung aus der Festung, als Antigon das Juwel Tergosen benutzte. Die Ebene wurde zerschnitten und tausende fielen im Licht Tergosens. Als jede Hoffnung verloren schien tauchten aus dem Spalt in der Erde die Anktir auf. Sie rissen die Türme aus Urath Agtum wie Dornen aus dem Fleisch der Erde bis sie in den Tiefen Kerkern auf Antigon und Ograthon stießen. Dann wurde Tergosen ein zweites mal aktiviert und sein Licht gegen einen Ankthir geschleudert. Es schien als würde er die verheerende Kraft des Juwels schlucken und zum Stillstand bringen. Keine Berichte aber schildern was ab diesem Moment geschah. Denn die Überlebenden des Heeres der Völker fanden sich auf Fanalurin, hoch über der Kriegsebene wieder. Als das Firmament in einem gleißenden Licht verschwand. Den Völkern erschien Sessathoan im Geiste. Ohne zu wissen wie es geschehen ist

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Seisma

Das Seisma ist ein Mineral welches das Imperium abbauen lässt. Allerdings ist nicht bekannt wofür das Seisma gebraucht und weiterverarbeitet wird. Geradezu rätselhaft ist es daher, das dass Imperium voller Gier jedes einzelne Vorkommen ausbeutet. Glaubt man der "Rebellion", einer Gruppierung welche im Geheimen gegen das vorgehen des Imperiums kämpft, so wird das Seisma benötigt um große Leitungsbahnen zu errichten, die die Hauptstädte mit Energie versorgen.

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Schwert des Himmels

Zwischen Ompherini und Sankta maktani schwebt mitten über dem Steinernen Meer eines der größten Geheimnisse Keltavors. An diesem Ort beginnt sich das Ozeanile Wolkenband aufzuspalten und dort, wo sich die Wolkenmassen teilen, befindet sich das Schwert des Himmels. Woher dieser eigenartig geformte, weit über der Meeresoberfläche fliegende Körper kommt, oder welchen Zweck er besitzt, weiß niemand so genau. Umgeben wird er von einer etwa 30km breiten Unwetterzone, durch die man sich kämpfen muss, bevor man das Schwert des Himmels zu Gesicht bekommt. Jeder der es bis jetzt mit eigenen Augen gesehen hat, beschreibt es als unheimliche und angsteinflößende Erscheinung, die zu Recht abseits aller bekannten Flugrouten liegt. Manche behaupten das Gebilde sei das Herz der Sturmfestung Asgildurath, das von den Hexen im 7. Zeitalter nicht vernichtet werden konnte. Wieder ander behaupten es sei der Sarkophag des gefallenen Gelin Vurothanel. In jedem Fall wird mit größter Eindringligkeit davor gewarnt diesen Ort aufzusuchen.

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Säulen des Horizonts

Laut alten Legenden wird Vildra am südlichen und nördlichen Rand von den Säulen des Horizonts begrenzt. Im Enea Vildrione ist eine Darstellung zu finden, die die Welt zeigt, überspannt vom Himmelsgewölbe, das von den Säulen des Horizonts getragen wird. Angeblich versetzten die Götter eine Säule aus dem Norden und eine aus dem Süden um darauf den Nathua'vendi zu setzen. Noch niemand hat bis zum heutigen Tag die Säulen des Horizonts mit eigenen Augen gesehen.

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