Injama

Der kleine rote Mond der Keltavor von Norden nach Süden bewandert. Er ist von einem Kranz aus goldenen Trümmern umgeben, die die Tränen Injamas genannt werden. Injama wird im Enea Vildrione als Tol Avias bezeichnet, er ist die sichtbare Öffnung der Thorled Ebene, in welche die Hochgötter den Schatten verbannten. Als sich im sechsten Zeitalter eine der Tränen löste und als Bote auf Keltavor einschlug brachte er vermutlich dieses Wesen mit und läutete die Tausendjährige Nacht ein. Die Velon sagen, Injama hätte geweint, als der Bote Ogratons die Welt aufschnitt.

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Iltanagarde

Der zweite Ritterorden der Argelithen. Die Iltanagarde ist die Leibwache der Charlé. Jedes Mitglied muss dem Oberhaupt unbedingten Gehorsam schwören. Daher ist die Iltanagarde das Gegenstück zu den "Schwertern des Einen". In ihren Reihen befinden sich viele Kaukurianer, deren Fähigkeit es ist, auch nur die schwächste Aktivität von Magie erspüren können. Die Iltanagarde wird angeführt von Omrun, einem sehr versierten und absolut Treuem Diener ihrer Hoheit.

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Iflis Ardan

(vel. Glühen des Lebens)
Als Iflis Ardan wird der Rhythmus bezeichnet in dem nach Velonlegenden der Himmelsdom aufleuchtet. Dies geschieht etwa alle 33 Konjunktionen. Tritt Iflis Ardan ein, so kann dies ganz Keltavor wahrnehmen. Am östlichen Horizont kann man das ganze Jahr über ein schimmern wahrnehmen. Dieses Glühen gipfelt in einem Ausbruch von Licht. Ein gleißender Strahl ergießt sich dann aus dem Himmelsdom in den Himmel und ist Tag wie Nacht in Keltavor als vertikaler silberner Streifen am Himmel zu erkennen. Allerdings dauert dieses Spektakel nur wenige Stunden. Die Velon richten seit der Zeit der Kürzer-werdung ihre Zeitrechnung nach Iflis Ardan aus. Ein Jahr der Velonzeit ist also die Zeitspanne von einem zum nächsten Lichtausbruch. Das Licht am Horizont ist bei allen Völkern Keltavors bekannt, doch haben diese andere Erklärungen für das Phänomen.

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