Hochhexen

Es heißt, dass sich einst ein himmlisches Wesen mit einer Menschenfrau eingelassen hatte und aus dieser Verbindung sollen die Hochhexen hervorgegangen sein. Vielleicht aber verschmolz einer der Diener der Götter direkt mit Vildra und gab auf diese weise seine Herkunft auf. Die Frage nach der Herkunft der Hochhexen bleibt eines der größten Rätsel Keltavors; ist ihre Gabe doch unvergleichbar mit der Kunst aller andern magischen Schulen. Als erst Hochhexe wurde Celgrimenolune bekannt. Sie entwurzelte die südliche Halbinsel von Galwanut im dritten Zeitalter und kämpfte bei der entscheidenden Schlacht um den Gantjarmin im Krieg der Leeren Welt an der Seite Geworaths. Im siebten Zeitalter brachte die Hochhexe Gsaresch das Hexentum zu seiner Blüte, als der Hexenrat seine Herrschaft über halb Keltavor ausübte. Zu dieser Zeit entstanden zwei Hexenzirkel: Der Tiqqun Daat, welcher an der Macht war, und der Lurya Bazier, der sich formte als die herrschenden Hexen fanatisch wurden und versuchten ganz Keltavor zu unterjochen. Dann aber erschien Asgildurath, die Sturmfestung, die den Hexen Einhalt gebot. Als aber sogar sie der Macht der Hexen weichen musste, wurden sie am Ende des siebten Zeitalters von Ranasarakur, dem Richter, in das Hexenmausoleum von Shi gesperrt. Hochhexen besitzen den Zauber des Gebietens, das heißt, dass alles, was sie verzaubern unumstößlich Wahrheit wird und durch nichts rückgängig gemacht werden kann. Zu den bekannten Hochhexen gehören: Celgrimenolune, Gsaresch, Volunquitane, Liraziel, Glaukemile, Selauzidaire, Amnd und Ezelginzedra.

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