Erbsünde der Mondvelon

Dabei handelt es sich um die Fehlentscheidung des Mondvelonkönigs Elishuan während der Prüfung der Herrscher. Im Gegensatz zu allen anderen Velonherrschern entschied er sich gegen die Magie und für das Leben, da seine Frau Sehinra zu dieser Zeit schwanger war und gestorben wäre, hätte er seine Wahl anders getroffen. Als sein Volk aber immer älter wurde erkannten sie welch ein Segen es ist, zu sterben. So flehte Elishuan die Mächte an, sie mögen sein Fehlurteil rückgängig machen. Die Mächte erbarmten sich seiner und so verkürzte sich auch in seinem Volk die Lebensdauer, bis auf die des Herrscherhauses. Als Strafe aber blieb auch die Magie verschwunden, so das die Mondvelon heute das einzige velonsche Volk sind, das keine Magie beherrscht

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Enlil

Die Ersten.
Sie wurden die Kinder der Götter genannt. Den Legenden zufolge erschuf Tamirion sie aus einem Stück der Rinde des Weltebaumes. Es heist, das Tamirion mehrere Versuche benötigte, um die Enlil so zu gestalten wie er es für richtig empfand. Die Geschöpfe die bei den Versuchen entstanden, fielen in tiefen Schlaf und sollten erst in unbestimmter Zukunft erwachen. Die ersten zwölf Enlil waren die zwölf Ahnen von Mevu. Nur ihnen war es gestattet vor das Angesicht der Götter zu treten. Die Enlil flüchteten nach dem Untergang Mevus zum Danadasin, dem zweiten Weltenbaum. Als dieser starb, zogen sie weiter. In Calish'eril wird behauptet, das die Enlil die Stammväter der Menschen sind.

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Enea Vildrione

(enl. Das Lied Vildras)
Das Enea Vildrione ist eines der wichtigsten Geschichtsbücher Keltavors. Obwohl es die Erzählungen der ersten Zeitalter enthält, ist kann seine Entstehung auf das 7.Zeitalter datiert werden. Es ist die Abschrift der Stehenden Steine der Ersten. Diese Steine befinden sich in der Ebene von Onulek in Mittland. Sie werden bewacht von den Nehsirianern. Sucht man nach dem Autor des Enea Vildrione, so wird man bald auf den Namen Kojen treffen, der auch das Buch "Die Wege meiner Wandlung" verfasste. Ob die Abschrift der Steine Onuleks jedoch ebenfalls aus seiner Feder stammt, ist nicht gesichert. Im Unterschied zum Quartin beschreibt das Enea Vildrione die Geschichte aus der Sicht der Enlil.

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Elinbenae

(vel. Altar des Himmels)
Der Himmelsdom war das erste und einzige Monument, welches die Thuata zur Ehre der Seele Vildras errichteten. So wurde Elinbenae, welcher in das Zentrum Yingeenzeas gestellt wurde, zum Sinnbild und zum Inbegriff Alaquond Sirendaris der Seele der Welt. Am Fuße des Monumentes stürzten die Wasser Nelfearans über die Klippen der Felsscholle, auf der der Himmelsdom ruht und welche nur durch eine schmale Felsbrücke vom Wald getrennt wird. Elinbenae wird durch den Illiunem geschützt und erstrahlt angeblich selbst heute noch, obwohl die Finsterniss einst besitz vom Heiligtum der Velon ergriffen hatte, in seinem alten Glanz. Der Dom ist eines der ältesten Bauwerke, das die Zeiten überlebt hat, denn das Angesicht Mevus lag noch auf der Welt, als die Hallen Sadiras erbaut wurden. Die heute lebenden Velon kennen den Anblick Elinbenaes nur noch aus Geschichten, denn seit fünf Generationen erblickte kein Auge eines Velon mehr den Schein des Turmes, bis auf ein einziges, nämlich das von Moliathla Siethe, der Verfasserin des Franrim Aulutum.

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Echjethir

(enl. Die höchsten Hallen) [Enea Vildrione]
Die Gemächer Chams in Vendalia, angeblich sind sie ein letzter Teil Ansgildirs, heraus gebrochen als die Stadt ins Katalin entrückt wurde. Nachdem Cham vom Schleier der Traurigkeit eingehüllt wurde, verschloss er sich in Echjethir und legte nach dem Enea Vildrione seine Regentschaft über Vildra nieder.

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